

MÜHLACKER. Die Fußballvereine, die etwas bewegen wollen, müssen in der zweiten Saisonhälfte schnell in Gang kommen. Mit einem Heimsieg gegen den TSV Nussdorf möchte A-Ligist Phönix Lomersheim nach vorne rücken.
Für den Sonntag gibt es bei den Fußballern im östlichen Enzkreis wenige packende Spielansetzungen. Eine Ausnahme ist die Partie SV Iptingen gegen TSV Wiernsheim (siehe separater Beitrag). Für andere Mannschaften geht es aufgrund der Tabellensituation um Einiges, oder gerade deshalb, weil ihnen ein eher leichtes Spiel bevorsteht. Das gilt zum Beispiel für Phönix Lomersheim.
Aus Sicht von Trainer Claus Piayda müssen zu Hause gegen den TSV Nussdorf drei Punkte her. Ein Unentschieden können sich die Lomersheimer nicht leisten, wenn sie den Abstand zu den Spitzenteams noch verringern wollen. Erst recht wäre eine Niederlage problematisch, denn der Abstand zu den Abstiegsrängen ist in etwa gleich groß wie der zum Tabellenzweiten. Nussdorf hat sein bisher einziges Punktspiel im Jahr 2010 gegen den FSV Bissingen II mit 0:5 verloren. Eine ähnliche Rolle wie Phönix im Bezirk Enz/Murr spielt im Fußballkreis Pforzheim der FV Knittlingen. Als Tabellenfünfter hat der FVK in seiner Staffel sogar eher Kontakt zur Spitze als das um eine Position schlechter stehende Phönix-Team.
Dennoch ist der Aufstieg in Knittlingen weniger ein Thema als bei Phönix, was auch damit zu tun hat, dass der FVK vor ein paar Jahren noch in der untersten Klasse spielte, Lomersheim dagegen in der Bezirksliga. Knittlingen soll am Sonntag um 15 Uhr beim TSV Wurmberg-Neubärental antreten. Zur gleichen Zeit will der vom Abstieg bedrohte TSV Ötisheim den Spitzenreiter FSV Eisingen herausfordern.
Autor: RALF KOHLER



