


Im Vergleich zu den vergangenen Jahren jedoch weniger Teilnehmer.
Mit rund 270 Radlern konnte das mittlerweile 30. Enztal-Volksradfahren des RKV (Rad- und Kraftfahrerverein) Lomersheim weniger Teilnehmer als im Vorjahr (325 Starter) verzeichnen. „Im Schnitt haben wir um die 300 Radler in den vergangenen Jahren verzeichnet“, erklärte RKV-Vorsitzender Paul Kessler. Gemessen an den Teilnehmerzahlen der vergangenen drei Jahrzehnte liege man laut Statistik sogar bei durchschnittlich 425 Radlern. „Wir müssen zufrieden sein“, sagte Kessler. 30 Helfer des Vereins kümmerten sich darum, dass es die Teilnehmer auch waren und offerierten Gegrilltes und Getränke oder Kaffee und Kuchen. Seit vergangenem Mittwoch haben Paul Kessler und Günter Schäffer auf den angebotenen 18- und 38-Kilometer-Strecken insgesamt über 400 Markierungspfeile angebracht und erstmals auch extra Hinweisschilder, wenn Vorfahrt zu beachten war. In Enzberg war für beide Strecken eine Verpflegungsstelle eingerichtet. Die kürzere Strecke führte von Lomersheim über Dürrmenz nach Niefern und wieder zurück über Enzberg.
Die längere Tour ging bis Dürrn und über Corres, Ötisheim und über den Stöckach sowie den Sengach zurück nach Enzberg und von dort aus zurück über den Enztalradweg. „Der Saubuckel vom Stöckach zum Sengach hat sich gelohnt, allein schon wegen der Aussicht“, lobte Siegfried Ebert die Strecke. In den vergangenen 30 Jahren hat der RKV immer wieder neue Strecken angeboten, erklärte Paul Kessler. Mit Günter Schäffer habe man einen Experten in den eigenen Reihen, der die Gegend kenne und somit super Strecken zusammenstelle, lobte Kessler.
Gestartet war das Enztal-Volksradfahren im Jahr 1982 mit 564 Teilnehmern, berichtet er. „Das organisierte Radfahren lässt wieder nach“, sieht er als Grund für die Rückgänge der Teilnehmerzahlen. Die Spitze mit 750 Startern habe man 1993 verzeichnet. Die größten Gruppen kamen vom Radmotorsportverein Enzberg, von den Mettertalradlern Sersheim und von der Enztalbank Vaihingen. Früher sei die kürzere Strecke von zwei Drittel der Teilnehmer bevorzugt worden, heute hielten sich beide Strecken die Waage, weiß Kessler.
„Ich unterstütze immer meinen Verein“, sagte Teilnehmer und RKV-Mitglied Christof Hammel, der die Streckenführung in diesem Jahr „sehr gut“ fand. „Heute hatten wir die beste Tour seit langem“, war auch Jochen Eberhard aus Lomersheim zufrieden. Schöne Routen, optimales Wetter und kein Gegenwind ließen das Radlerherz höher schlagen, meinte er. „Heute hatten wir die beste Tour seit langem“, war auch Jochen Eberhard aus Lomersheim zufrieden. Doch auch für all jene, die dem Radfahren weniger abgewinnen konnten, war gesorgt: „Im Freien beim RKV Lomersheim zu sitzen, ist auch ohne zu Radeln schön“, erklärte beispielsweise Rolf Binder.
Parallel konnte sich die Jugend des Vereins mit ihren Fahrrädern bei Jugendleiter Frank Riedl auf einem Parcours messen und sich für das ADAC-Fahrradturnier Württemberg Süd qualifizieren.
Autor: ilona prokoph mühlacker-lomersheim



