

Illingen. Mit einem Tag des Hundes ist auf dem Illinger Tier- und Gnadenhof „Animal Hope“ der Blick auf die Vierbeiner gelenkt worden. Das Miteinander von Tier und Mensch stand im Mittelpunkt.
„Es ist schlimm, zu was Menschen fähig sind.“ Diese Erfahrung hat Svenja Sanktjohanser als Auszubildende zur Tierpflegerin gemacht. Sie lernt auf dem Illinger Tier- und Gnadenhof und ist im zweiten Lehrjahr. Zu den vielen Aufgaben ihres Lehrberufes gehört es für sie, Vertrauen zu den Tieren herzustellen. Je nach Vorgeschichte der Hunde mit den Menschen ist dieses verloren gegangen. Um den Vierbeinern ein Forum zu geben, fand nun ein Tag des Hundes in Illingen statt.
Bei einem Parcourswettbewerb ging es am Sonntag um das Vertrauen zwischen Mensch und Hund. Sieben Hindernisse waren aufgebaut. Mit ihren Hunden konnten die Besucher sich an diesen ausprobieren.
Lisa Quenzer sprach in diesem Zusammenhang von „Teamarbeit“. Sie ist die Tochter von Felicia Ruhland, die den Hof leitet. Im Parcours stand ein Leiterwagen. Der Hund sollte sich in diesen setzen und sich von Frauchen oder Herrchen ziehen lassen. „Das ist nur mit Vertrauen möglich“, so Lisa Quenzer. Für die schnellsten Teams gab es Körbe mit Leckerlies und andere Preise.
Marion Wetzel aus Lomersheim war mit ihrem Labrador Feebee Siegerin. Susanne Seitz aus Bietigheim-Bissingen kam mit ihrem Labradoodle (Kreuzung zwischen Labrador und Großpudel) Emma auf den zweiten und Hendrik Geyer aus Kornwestheim mit seinem Mischling Poldi auf den dritten Platz.
Steffen Roller aus Mühlacker machte am „Tag des Hundes“ eine Vorführung im Longieren. Auch für den gelernten Hundetrainer ist das Vertrauen des Hundes zum Menschen für eine gute Sozialpartnerschaft wichtig.
Autor: Volker Henkel




