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Im Voltigieren  belegte John Massoud von Pegasus Mühlacker beim Turnier in Wien Platz zwei .
Im Voltigieren belegte John Massoud von Pegasus Mühlacker beim Turnier in Wien Platz zwei .
© PZ-Archiv

Viel Pech mit den Pferden bei Formation von Pegasus

MÜHLACKER. An ihren Ausflug nach Wien wird sich die Gruppe von Pegasus Mühlacker mit gemischten Gefühlen zurückerinnern. „Das war ein Reinfall“, stöhnte Trainerin Karin Kiontke. Ein Einzelreiter habe die Ehre der Senderstädter Voltigierer „gerettet“. John Massoud, der bei den Männern Zweiter wurde, startete auf „Gustafsson“. Dieses Pferd lieh er sich beim Top-Favoriten und späteren Sieger, dem Westfalen Viktor Brüsewitz, aus.

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„Das ist das Schöne beim Voltigieren, dass man sich gegenseitig aushilft“, meinte Karin Kiontke, die ihren Sportlern als Longenführerin zur Seite steht.

In Wien waren sie und ihr Team weitgehend zur Untätigkeit verurteilt. Zunächst kam der vierbeinige Gefährte „Ikarus“ am Donnerstag nicht durch die Verfassungsprüfung. Zwar fragte sich die Mannschaft aus Mühlacker, ob der Tierarzt in diesem Fall nicht zu viel Vorsicht walten ließ, da man mit einem zweiten Pferd angereist war, nahmen Karin Kiontke und ihre Schützlinge diese Entscheidung aber noch einigermaßen gelassen auf. Am nächsten Tag fiel dann aber auch „Kajetan“ aus. Beim Warmmachen lahmte das Ersatzpferd mit einem Mal. „Er hat ein Hufgeschwür, so etwas kommt vor“, sagte die enttäuschte Trainerin Kiontke.

Eine Woche vor den Süddeutschen Meisterschaften in Herxheim musste Pegasus auf eine Überprüfung der Form verzichten. Alle Teammitglieder seien geknickt gewesen. „Gewonnen hätten wir nicht, aber hinter zwei österreichischen und der besten deutschen Mannschaft wären wir sicher Vierter oder Fünfter geworden“, analysierte Karin Kiontke den Wiener Mannschaftswettbewerb. Auch an Einzel-Reiter John Massoud nagte offenbar der Frust: „Er wollte gar nicht mehr starten, aber die Mannschaft konnte ihn überreden“, berichtete Karin Kiontke. Die Freude über Platz zwei währte jedoch nicht allzu lange: Auf der Heimfahrt hatte der Anhänger einen Platten. Ungewohnt für die Pferde sei gewesen, dass die Wiener Arena kein Dach gehabt habe. Die Tiere werden in Neubulach eingehend untersuch. Die Verfassung von „Captain Kirk“ lasse auf einen Start am Wochenende hoffen, , sagte die Trainerin. rks

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