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23.12.2010

A8-Ausbau gerät nach Geldsegen nicht ins Stocken

ENZKREIS/PFORZHEIM. Der sechsspurige Ausbau der Autobahn zwischen Pforzheim-West und Karlsbad kommt doch nicht ins Stocken. Ein unerwarteter Geldsegen vom Bundesverkehrsministerium ermögliche es, die Modernisierung der Bundesfernstraße weiter zu führen, erklärte Landesverkehrsministerin Tanja Gönner in Stuttgart. „Das ist wie eine um einen Tag vorgezogene Bescherung“, sagte Gönner.

Sichtbares Zeichen für die begonnene Modernisierung der A 8 sind die Pfeiler der Pfinztalbrücke, die in der Senke bei Remchingen stehen. Erst wenn die neue Brücke fertig ist, beginnt die Sanierung der alten Fahrbahnen. Offen war aber, ob das Land den Ausbau der Autobahn unmittelbar nach Vollendung der Pfinztalbrücke fortsetzen kann. Noch sei nicht sicher, ob der Bund das Geld dafür bereitstelle, sagte Regierungspräsident Rudolf Kühner vor einem Monat bei einer Diskussion mit dem Gemeinderat über Lösungen für den Ausbau der A 8 im Enztal. Jetzt aber atmet die Verkehrsministerin des Landes auf: „Das Bundesverkehrsministerium hat die besondere Notlage des Landes erkannt und dem hohen Investitionsbedarf in das Straßennetz ein Stück weit Rechnung getragen.“ Gönner kann nun insgesamt zwölf Ausbaumaßnahmen des Bundes in Baden-Württemberg fortsetzen. rst