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02.05.2011

Ärger um Rodungen und Wanderweg in Neuenbürg

NEUENBÜRG. Über den Ärger um die Rodungen auf dem Buchberg in Neuenbürg für ein neues Baugebiet ist noch immer kein Gras gewachsen. Nachdem die Anwohner in der Gemeinderatsitzung im Februar ihrem Zorn Luft gemacht haben, staut sich der Frust mittlerweile bei einigen Wanderern.

So sei durch die Baumfällaktion der Wilhelm-Ganzhorn-Weg, der von Straubenhardt nach Neuenbürg über den Buchberg führt, zerstört worden, heißt es nach PZ-Informationen. Besonders bitter an der Sache: Der Schwarzwaldverein Neuenbürg hat den Pfad in großem ehrenamtlichen Einsatz vor einigen Jahren angelegt und pflegt den Weg seither.

So weiß SWV-Vorsitzende Barbara Hauser auch ganz genau, ob die Traktorspuren auf dem Weg tatsächlich das Aus für die Wanderungen darüber bedeutet. Ihr Urteil: „Alles halb so wild. Der Weg ist begehbar, sogar so, dass locker zwei Personen darüber spazieren können. Wir müssen ihn nicht verlegen.“

Die Spuren der Baggerreifen seien zwar wahrlich nicht schön, können aber, sobald der Boden wieder feucht ist, glattgezogen werden. „Das ist wie bei jedem Forstwanderweg. Werden dort Bäume gefällt, fahren die Traktoren auch drüber“, so Hauser.