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07.11.2008

Anschluss an Datenautobahn

ENGELSBRAND. Schneller als andere Gemeinden soll Engelsbrand an die Datenautobahn angebunden werden¨– und das ohne Zuschuss der Kommune. Diese frohe Botschaft erfuhren rund 200 Interessierte in der Engelsbrander Mehrzweckhalle.

„Das ist ein kleines Weihnachtsgeschenk“, verkündete Bürgermeister Bastian Rosenau in der Veranstaltung, in der zwei Telekom-Mitarbeiter die Kooperation mit der EnBW präsentierten. Von Schömberg aus, wo die Telekom-Betriebsstelle untergebracht ist, müssen mehr als acht Kilometer Rohre verlegt werden. Nächste Woche sollen die Tiefbauarbeiten abgeschlossen werden. Die Ortsteile Engelsbrand und Salmbach sollen schon Mitte Dezember vom DSL-Ausbau profitieren, Grunbach soll im Februar folgen. Der Grund: Dort muss erst ein Kanal saniert werden, in dem die Glasfaserkabel verlegt werden. Bisher werden die Daten in Grunbach und Salmbach lediglich mit 1000 Kilobit pro Sekunde oder weniger übermittelt. Laut Telekom sind künftig an der schlechtesten Stelle zwischen 6000 und 8000 Kilobit garantiert, im Umkreis von 700 Metern vom Verteilerknoten sogar 16 000 Kilobit.kn