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29. Januar 2012

Ansturm auf Vortrag zum Grundeinkommen

Niefern-Öschelbronn. Beinahe gesprengt hätte die Zahl der Interessenten die Veranstaltung mit Professor und dm-Gründer Götz W. Werner unter dem Titel „1000 Euro für jeden: Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen“ im Festsaal des Johanneshauses Öschelbronn. Rund 600 Teilnehmer wollten in einem Raum, der eigentlich nur für 350 Gäste ausgelegt ist, unterkommen.

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Jürgen Heinz, der Geschäftsführer der Klinik, sagte: „Der Saal war noch nie so voll.“ Veranstaltet durch das Carl- Gustav-Carus-Institut, die Klinik Öschelbronn und das Johanneshaus Öschelbronn erfolgte die Begrüßung durch Bürgermeisterstellvertreter Udo Hummel, weil Verwaltungschef Jürgen Kurz durch Flugverzögerung aufgehalten worden war. Werner machte klar, um was es sich beim Thema eines bedingungslosen Grundeinkommens dreht: „Es geht darum, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.“ Neue Ideen verbreiteten sich wie Schwelbrände. Und so sei es hoffentlich auch mit dem Ansatz eines sozialpolitisch motivierten Finanztransfer-Modells, bei dem jeder Bürger unabhängig von der wirtschaftlichen Lage vom Staat eine gesetzlich festgelegte Zuwendung erhält. Werner ist sich sicher: „Was heute als Utopie bezeichnet wird, kann zur Realität werden.“ Jeder Einzelne solle menschenwürdig leben können. Der Referent gab seinen Zuhörern mit auf den Weg: „Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.“ Es geht darum, jedem Gesellschaftmitglied eine Teilhabe an den Einnahmen des Staates zu gewähren. tike/mar

Autor: tike/mar

02.02.2012

Leserkommentare (38)

Mehr Kommentare
1
Martha Rosentreter | 29.01.2012 | 23:52

[FONT=courier new]Sehr interessante Thesen des dm-Gründers Werner, die möglicherweise dreißig Jahre zu früh vorgestellt werden, denn die völlig verkrusteten Politstrukturen sind längst noch nicht so weit mit ihrer Denkweise.[/FONT] mehr...

2
mailerin | 30.01.2012 | 10:15

Jeder Einzelne kann Menschenwürdig leben, wenn er gesund ist und Arbeit gefunden hat. Ein Grundeinkommen sollte sich daher auf die Menschen beziehen, die krank oder alt und gebrechlich geworden sind. Ich weiss, daß dies in Holland noch vor etlichen Jahren ab einem gewissen Alter so gehandhabt wurde. Auch in USA bekommen Wittwen (auch von deutschen Männern) jeden Monat eine stattliche Summe vom Staat ausgezahlt. Im Falle Deutschlands entfielen dann Rentenzahlung und HarztIV. Gehts dem Staat ...... mehr...

3
Gottfried Heinbach | 30.01.2012 | 10:50

Grundeinkommen Götz Werner hat recht. Das GE sollte kommen. Leider ist die politische Mehrheit dagegen! Grüße von Gottfried Heinbach aus Stralsund mehr...

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