26. Juli 2013

Hafner: Verlagerung der Scheideanstalt nach Wimsheim?

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Luftbilder Flug 2013
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Argumente für und wider die Hafner-Ansiedlung

Wimsheim. Bei der Wimsheimer Gemeinderatssitzung wurde ausgeführt, dass die Träger öffentlicher Belange keine grundsätzlichen Einwände gegen eine Ansiedlung der Firma C. Hafner in Wimsheim haben. Emissionen, Verkehr, Gesundheit, Lärm: Alles unerheblich. Dennoch stehen sich Gegner und Befürworter weiter unversöhnlich gegenüber. Zu gegensätzlich scheinen die Auffassungen der beiden Lager, zu fundamental die Unterschiede. Hier ein kurzer Überblick über einige der Standpunkte – so wie die Gruppen sie auf ihren Internetseiten beschreiben.

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Wie stehen die Interessengruppen zum Verkauf an eine einzige Firma?

Die Befürworter sehen einen Vorteil darin, das Areal komplett an eine Firma zu vergeben. Der Erlös aus dem Grundstücksverkauf sei nicht unerheblich und die Gemeinde müsse für Umlegung und Erschließung keine Vorfinanzierung übernehmen – diese Kosten trage Hafner. Außerdem sei die Gefahr eines langen Leerstandes gebannt und es gebe positive Effekte auf die Steuereinnahmen der Gemeinde und den Einzelhandel.

Die Gegner wollen ein organisches Wachstum der Gemeinde. Sie machen sich für eine gesunde Fortentwicklung des bestehenden Gewerbegebietes stark, auch, um für bestehende Betriebe eine Möglichkeit zur Vergrößerung zu bieten. Man sieht den ländlichen und dörflichen Charakter Wimsheims in Gefahr.

Wie wird die Umwandlung in ein eingeschränktes Industriegebiet beurteilt?

Die Gegner lehnen ein Industriegebiet rundweg ab. Sie wenden sich gegen zusätzliche Schadstoffe und Gefährdungskriterien und zitieren das Justizministerium: „Vom Gewerbegebiet unterscheidet sich ein Industriegebiet durch die Ansiedlung von Betrieben, die ein ortsunübliches Maß an Umweltbelastung produzieren und darum von Wohngebieten ferngehalten werden sollen.“ Die Befürworter betonen, es sei nur ein kleiner Teil der Firma, für den ein Industriegebiet nötig sei. Überwiegend handle es sich um gewerbliche Tätigkeiten – wie beim Handwerker um die Ecke.

Den gesamten Artikel finden Sie in der Samstagsausgabe der „Pforzheimer Zeitung“.

Autor: Sabine Mayer-Reichard

26.07.2013

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