
SCHÖMBERG. Der Stimmzettel, auf dem die Schömberger Bürger ihr Kreuz für oder gegen ein Badprojekt am kommenden Sonntag machen, ist orangefarbig.
Im Gegensatz zu den Stimmzetteln für die Kommunal- und Kreistagswahl, die bereits an alle Haushalte verschickt wurden, werden die Stimmzettel für den Bürgerentscheid in Sachen Wellenbad erst in den Wahllokalen ausgehändigt. Briefwähler haben jedoch alle Stimmzettel schon zugeschickt bekommen.
Die Frage des Bürgerentscheids wurde unverändert von den eingereichten Unterschriftenlisten der Initiativgruppe übernommen. Sie lautet: „Sind Sie gegen ein Badprojekt mit einem Investor im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) über die nächsten 25 bis 30 Jahre mit einer maximalen jährlichen Zuzahlung von 550 000 Euro und gegen die Einleitung eines Vergabeverfahrens?“
Da die Frage möglicherweise nicht auf Anhieb für jeden zu verstehen ist, erläutert Hauptamtsleiterin Evelyn Foerster, was ein Kreuz bei „Ja“ und was ein Kreuz bei „Nein“ bedeutet: Wenn man mit „Ja“ antworte, dann stimme man gegen das im Gemeinderat am 13. Januar beschlossene Bad-Projekt. Antworte man mit „Nein“, stimme man für eine Fortsetzung des Wettbewerbs mit dem Ziel, eine Wellness- oder Badeeinrichtung zusammen mit einem privaten Investor im Rahmen eines sogenannten PPP-Projektes zu verwirklichen.
Autor: PZ-REDAKTEURIN VIOLA KRAUSS



