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11.04.2011

Bienenzüchter der Region so optimistisch wie schon lange nicht mehr

ENZKREIS. Die Bienenzüchter in Pforzheim und im Enzkreis sind herbe Rückschläge gewohnt: Das Bienensterben der vergangenen Jahre, unter anderem durch die Varroamilbe hervorgerufen, hat die Völker zum Teil erheblich schrumpfen lassen. Doch dieses Jahr könnte weit besser verlaufen als die jüngste Vergangenheit.

Die Verluste fallen deutlich niedriger als in all den Jahren zuvor aus, schätzen die regionalen Imker. Zumindest sind sie ordentlich über den Winter gekommen. Zu den Erfolgen trägt nicht nur die konsequente Bekämpfung der Parasiten bei, sondern auch die intensive Schulung von Nachwuchs-Imkern. In einigen Vereinen im Enzkreis hat sich die Zahl der aktiven Mitglieder sogar verdoppelt. Dennoch sind die Freunde der fleißigen Honigsammler nicht sorgenlos: Die zurückgehende Zahl von Obstbäumen, Hecken und der Einsatz von Chemie macht den Züchtern und den Bienen das Leben immer schwieriger, weil sich die Nahrungsaufnahme für die Bienen zusehends verschärft.