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16.02.2011

Birkenfeld interessiert sich für Energiegenossenschaft

BIRKENFELD/ENZKREIS. Klimaschutz und regenerative Energieerzeugung ist immer mehr Menschen im Enzkreis ein Anliegen. Jetzt hat eine Expertin im Birkenfelder Gemeinderat aufgezeigt, wie der Einzelne sich einbringen kann: In Form einer Bürgerenergiegenossenschaft.

Investiert werden könne nicht nur in Photovoltaikanlagen, sondern auch in Wind- oder Wasserkraftanlagen, in Biomasseheizwerke oder Erdwärmeprojekte, erläuterte Elisabeth Strobel, die Vorsitzende des Landesverbands der Bürgerenergiegenossenschaften, der vom Energieversorger EnBW unterstützt wird. Der Verband vertritt 39 Genossenschaften im Land. Die erste Energiegenossenschaft im Enzkreis, die in Engelsbrand seit Mitte vergangenen Jahres zwei Photovoltaikanlagen betreibt, gehört allerdings nicht dazu.

Beteiligen könne sich an einer Genossenschaft jeder – je nach Satzung unter Umständen schon mit Geschäftsanteilen zu 100 Euro, so Strobel. Wie sich die jeweilige Gemeinde einbringe, sei unterschiedlich: „Manche zeichnen nur Anteile, andere übernehmen die Verwaltung der Genossenschaft.“ Beim Birkenfelder Gemeinderat jedenfalls war das Interesse geweckt. Angeregt wurde ein Informationsabend für die Bürger.