nach oben
Foto: Symbolbild dpa
Foto: Symbolbild dpa
01.12.2016

Ein Muster-November in der Region

Enzkreis/Pforzheim. Manchmal ist ein November tatsächlich so richtig, echt und ehrlich ein November. So kann man die Wetterbilanz der vergangenen Wochen nach den Daten der Messstation Ispringen/Pforzheim zusammenfassen. War der Herbstmonat im Vorjahr noch voller Extreme zwischen langen frühlingshaften Phasen und einem Hauch von Schnee, zwischen anhaltender Blütenpracht und wahren Regenfluten, so brachte der November in diesem Jahr Durchschnittstemperaturen, Durchschnittssonnenschein und Durchschnittsniederschläge.

Es gab in der Region zwar auch überraschend milde Tage, an denen die Thermometer deutlich über die 16-Grad-Marke kletterte, aber es gab eben auch 17 Tage mit Bodenfrost. Die Durchschnittstemperatur von 4,8 Grad passt fast exakt zum langjährigen Schnitt von 4,6 Grad. Regentage gab es vor allem Mitte des Monats, der ansonsten zehn Liter weniger Regen pro Quadratmeter brachte als im vieljährigen Mittel. Dafür schien die Sonne mit 70,9 Stunden ganz genau so lange, wie es für einen November statistisch betrachtet üblich ist. Es gab Bilderbuchherbsttage mit Morgennebel, Reif auf den Autoscheiben, buntem Laub und milder Sonne. Stürmisch war es nur an drei Tagen – das genügte, um die meisten Blätter von den Bäumen und Büschen zu pusten. Alles ganz normal. Doch bei den zuletzt so häufigen Wärmerekorden ist das alleine schon eine Nachricht wert. hei