26. Juli 2013
Eine neue Kinderkrippe entsteht: Bürgermeister Jörg-Michael Teply (rechts) mit den Architekten Ralph und Sebastian Boger. Foto: Fux
Eine neue Kinderkrippe entsteht: Bürgermeister Jörg-Michael Teply (rechts) mit den Architekten Ralph und Sebastian Boger. Foto: Fux

Eltern müssen mehr berappen

Wurmberg. „Die Betriebskosten für die Kindertagesbetreuung in Wurmberg und Neubärental entwickeln sich – wie andernorts auch – immer rasanter nach oben“, sagte Bürgermeister Jörg-Michael Teply in der Gemeinderatssitzung.

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In den Jahren 2003 bis 2011 lag die Kostensteigerung bei rund 36,8 Prozent. Mit Fertigstellung der Kinderkrippe, bis spätestens Ende des Jahres, werden die Kosten weiter nach oben schnellen. Der Grund für die immensen Kostensteigerungen liegt für Teply in den zahlreichen rechtlichen Änderungen der Kinder- und Kleinkindbetreuung. Die Ausgaben (ohne Verwaltungskosten und kalkulatorische Kosten) lagen laut Kindergartenabrechnung 2003 noch bei 439000 Euro, 2011 erreichten diese ein vorläufiges Rekordniveau von knapp über 600000 Euro.

Angesichts der neu hinzukommenden Aufgabe – Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr – hält diese Tendenz weiter an. Kirchen und kommunale Landesverbände empfehlen deshalb, rund 20 Prozent der Betriebsausgaben durch Elternbeiträge zu decken. Die Gemeinde Wurmberg liegt deutlich darunter. Der Kostendeckungsgrad durch Elternbeträge beträgt zumeist zwischen 12,55 und 14,10 Prozent.

„Die niedrige Kostendeckung durch Elternbeiträge in unserer Gemeinde stellt ein strukturelles Problem dar, das nur über grundlegende Änderungen bei der Beitragsgestaltung in den Griff zu bekommen ist“, betonte Wurmbergs Rathauschef. Wie diese jedoch für die Krippenkinder, die Krippe soll im März/April kommenden Jahres in Betrieb gehen, konkret aussehen soll, ist bisher noch ungewiss. „Es wäre heftig, an die Empfehlungssätze ran zu gehen und würde besonders kinderreiche Familien treffen.“

Autor: Silke Fux

01.08.2013
roger
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