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26.11.2010

Eltern unterlassen Vorwürfe gegen Waldkita-Leiterin

STRAUBENHARDT. Man hätte nie mit der Presse geredet und hätte auch nicht vor, dies in der Zukunft zu tun. Dies erklärten zwei Väter vor der Zivilkammer III des Landgerichts Karlsruhe. Die Leiterin des Waldkindergartens in Straubenhardt hatte dort von zwei Müttern die Unterlassung der Behauptungen gefordert, sie habe Kinder geschlagen. Die Männer kamen in Vertretung ihrer Frauen.

Die Waldkita-Leiterin forderte vor Gericht von den beiden Müttern, die Aussagen, sie hätte am 13. Oktober ein Mädchen im "Dachstüble" des Waldkindergartens auf die Hände oder in das Gesicht geschlagen und einen Jungen im "Hüttle" des Kindergartens geschimpft, geschlagen, eingesperrt und in Angst versetzt, künftig zu unterlassen. Das galt auch für die Behauptung, die Kita-Leiterin verhalte sich zunehmend grob gegenüber den Kindern des Kindergartens.

Die beiden Mütter selbst erschienen nicht zur Verhandlung. Sie wurden von ihren Männern vertreten. Am Ende des Gerichtstermins stimmten die beiden Väter einem Vergleich zu. Sie erklärten sich im Namen ihrer Frauen dazu bereit, es auch in Zukunft zu unterlassen die Vorwürfe gegen die Leiterin des Waldkindergartens öffentlich zu erheben, ausgenommen sie würden von staatlichen Behörden dazu aufgefordert.