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17.01.2011

Enzkreis-Gemeinden drängeln sich am Zuschuss-Topf des Landessanierungsprogramms

ENZKREIS. Achtfach überzeichnet ist nach Aussagen des baden-württembergischen Wirtschafts-Staatssekretärs Richard Drautz (FDP) das Sanierungsprogramm des Landes. Auch Enzkreis-Gemeinden drängen an den Zuschuss-Topf. In vier Gemeinden informierte sich Drautz am Montag zusammen mit FDP-Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich Rülke über die Notwendigkeit der Maßnahmen.

In allen vier Kommunen, im Remchinger Ortsteil Singen, im Kämpfelbacher Ortsteil Bilfingen, im Knittlinger Stadtteil Freudenstein-Hohenklingen und in Friolzheim zeigte sich der Staatssekretär überzeugt, dass das Geld gut angelegt ist. Dem Remchinger Wunsch, nach dem Ortsteil Wilferdingen auch Singen auf Vordermann zu bringen, steht er positiv gegenüber: "Aufgrund der Aktenlage sieht es nicht schlecht aus." Besonders lobte er auch den Einsatz der Fördergelder in Kämpfelbach und Bürgermeister Udo Kleiner. "Da geht was. Bei Ihnen brauche ich keine Angst zu haben, dass Sie zu viel Geld beantragen." Zusagen wollte Drautz dennoch vorerst nicht machen: "Erst am 24. Februar wird die Verteilung der Sanierungsmittel bekannt gegeben."