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21.09.2011

Erdaushub von A8 kommt zum Steinbruch in Enzberg an der B10

ENZKREIS/MÜHLACKER. Bei der Modernisierung der alten Autobahnstrecken werden gewaltige Erdmassen bewegt. Beim nahezu fertigen sechsspurigen A8-Ausbau zwischen Wimsheim und Heimsheim waren es eine Million Kubikmeter. Zwischen Pforzheim und Karlsbad werden auf den A8-Baustellen bis Ende 2014 rund 1,5 Millionen Kubikmeter Erde ausgebuddelt. Dabei werde die überschüssige Erde, die später einmal für den Ausbau im Enztal benötigt wird, bei den Natursteinwerken im Nordschwarzwald (NSN) an der Bundesstraße zwischengelagert, bestätigte NSN-Geschäftsführer Hans Ulmer.

Die Lastwagen transportieren die Erde über die A8 und die B10 an Enzberg vorbei zum NSN-Werk direkt an der Bundesstraße, beantwortete das Verkehrsministerium eine parlamentarische Anfrage des FDP-Landtagsfraktionschefs Hans-Ulrich Rülke.

Die Kieselbronner Straße in Enzberg beim großen NSN-Werk sei dagegen „derzeit nicht vom Lkw-Verkehr aufgrund des A8-Ausbaus betroffen“, so das Ministerium. Und das Tempo-40-Limit müsse die Stadt Mühlacker überwachen. Rülke hatte sich erkundigt, was das Land gegen „lärmende und zu schnelle“ Laster auf der Kieselbronner Straße mache. Rülke hätte freilich gern mehr erfahren. „Auch wenn die Laster jetzt nicht mehr dort fahren“, so Rülke, hätte er „eine Erklärung dafür erwartet“, warum es früher zu den Belastungen für die Enzberger Bevölkerung gekommen wäre. rst/pm