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22.10.2010

Erleuchtende Energiepolitik in den Enzkreis-Gemeinden

ENZKREIS. In vielen Städten und Gemeinden der Region bauen die Kommunalpolitiker auf stromsparende und langlebige LED-Straßenlampen. Vielerorts laufen bereits seit einiger Zeit Versuche. Auch in Pforzheim. Dem Anfang dieses Jahres ausgeschiedenen Remchinger Bürgermeister Wolfgang Oechsle schwebte schon seit langem vor, dass seine Gemeinde eine Vorreiterrolle übernimmt.

An der Querspange zum Ortsteil Singen erhellen schon lange LED-Leuchten den Verkehr. Dennoch wollte sein Gemeinderat das angeschlagene hohe Tempo mit einer stufenweisen Umrüstung der gesamten Gemeinde nicht in dem Maße mitgehen, wie er sich das wünschte.

Am Donnerstagabend stand das Thema wieder einmal auf der Tagesordnung. Und auch jetzt wieder bremste das Ratsgremium den Elan der Rathausverwaltung etwas aus. Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon und Bauamtschef Jürgen Schneider hatten nämlich vorgeschlagen, den gesamten Ortsteil Darmsbach demnächst mit LED-Leuchten zu bestücken, weil die dortigen Lampen besonders alt sind. Die Zeit sei auch jetzt günstiger denn je, weil die Preise deutlich niedriger seien als zuvor. Dann sollten die Neubaugebiete Langensteinbacher Weg und Kiesäcker in Wilferdingen folgen. Doch das ist dem Gemeinderat vorerst noch zu schnell. Zunächst will er die geplante Besichtigung des Leuchtengartens am Montag, 25. Oktober, in Ettlingen abwarten, wo interessanterweise auch Lampen des Konkurrenten Rutronik zu sehen sein werden.