

Tagelang schüttet es wie aus Kübeln in der Region und dennoch wundert sich der Laie: Weizen, Gerste und Raps auf den Feldern im Enzkreis lechzen noch immer nach Regen.
„Die Wasserbilanz ist nach dem ersten halben Jahr noch immer im Minus“, drückt sich Ulrich Hauser aus Eisingen, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes, aus. Hinzu kommt: Hagel, Platzregen und Stürme haben auf etlichen Äckern im Pforzheimer Umland deutliche Spuren hinterlassen.
Dennoch sind Hauser und seine Berufskollegen vorsichtig optimistisch, was die Ernte-Erwartungen angeht. Die Zwischenbilanz fällt unterschiedlich aus – nach Kulturen und aufgrund örtlicher Unterschiede. Hauser weiß: „Dem Winterraps, der vermutlich nächste Woche geerntet wird, hat die Trockenheit zu schaffen gemacht. Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben profitieren dagegen von den Niederschlägen.“
Autor: Bruno Knöller






