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05.07.2011

Evangelische Landeskirche in Baden stellt sich der Grenzsituation

PFORZHEIM. Chancen und Möglichkeiten der besonderen Grenzsituation des evangelischen Kirchenbezirks Pforzheim-Land sollen bei der an diesem Mittwoch, 6. Juli, beginnenden und am Sonntag, 10. Juli, endenden Bezirksvisitation ausgelotet werden. Unter der Leitung von Landesbischof Ulrich Fischer geht es unter anderen darum, wie die Zusammenarbeit mit den angrenzenden württembergischen Kirchenbezirken sowie mit dem ebenfalls angrenzenden badischen Kirchenbezirk Pforzheim-Stadt ausgebaut werden kann.

Auch deshalb steht die nur einmal alle sieben Jahre stattfindende Bezirksvisitation unter dem Thema "Über den Kirchturm hinaus." In insgesamt 16 Veranstaltungen, darunter viele nichtöffentlich, sowie zum Abschluss in 16 Gottesdiensten in den 17 Kirchengemeinden stellen sich externe Referenten und Prediger zum Gespräch mit den Gläubigen. Für geladene Gäste gibt es am Freitag, 8. Juli, um 11 Uhr nach einem Besuch einer Kirchendelegation bei der PZ einen Empfang des Landesbischofs im evangelischen Gemeindehaus Singen. Unter dem Titel "Landliebe" steht für die breite Öffentlichkeit ein Abend der Begegnung mit Musik, Theater und Kleinkunst, ebenfalls am Freitag, im evangelischen Gemeindehaus Niefern. Beginn ist um 20 Uhr. Zu den Höhepunkten zählt neben zwei Sitzungen des Bezirkskirchenrates auch ein Ältestenbrunch zu "Freud und Leid des Ehrenamts" mit einem gemeinsamen Frühstück am Samstag, 9. Juli, um 9.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Stein. Prominentester externer Prediger in den 16 Kirchen am Sonntag ist Landesbischof Ulrich Fischer in Langenalb. Zum Abschluss der Bezirksvisitation werden Ziele für die kommenden Jahre vereinbart. Kn