

Königsbach-Stein. Die Freiwillige Feuerwehr Königsbach-Stein ist sehr gut mit Personal und Fahrzeugen ausgestattet. Sie fährt alljährlich zwischen 60 und 120 Einsätze. Einhellige Zustimmung erteilte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung dem vom stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Christian Hannemann im Königsbacher Rathaus vorgestellten Feuerwehrbedarfsplan 2012.
Die Tagesverfügbarkeit des Personals sei deshalb gut, weil etliche Kameraden vor Ort ihrer Arbeit nachgehen können und im Alarmfalle zur Verfügung stehen, erläuterte Hannemann den zusammen mit Kommandant Hans Groß erstellten und von Kreisbrandmeister Christian Spielvogel befürworteten Bedarfsplan. „Was sich auch gerade darin widerspiegelt, dass die Feuerwehr Königsbach-Stein in den umliegenden Gemeinden sehr stark im Alarmkalender vertreten ist und somit dort Personalprobleme ausgleicht“, so Hannemann. Dennoch müsse daran gearbeitet werden, dass weiterhin genügend Personal zu jeder Tageszeit zur Verfügung stehe.
Wie Hannemann aufzählte, sind von den acht eigenen Fahrzeugen der Wehr, die üblicherweise jeweils 25 Jahre im Dienst stehen, lediglich zwei bis 2013 zu erneuern. Dabei handelt es sich um einen Gerätewagen/Logistik, der kurzfristig ersetzt werden muss und mit 250000 Euro (Zuschuss 41000 Euro) zu Buche schlagen wird, sowie den Mannschaftstransportwagen (Baujahr 1992), der 2013 angeschafft werden soll und 50000 Euro (Zuschuss 12000 Euro) kostet. Als ergänzendes, überörtliches Fahrzeug ist ein Katastrophenschutzfahrzeug, eines von vier im Enzkreis, in Stein stationiert. Hannemann dankte dem Rathauschef und den Gemeinderäten für die jahrelange Unterstützung.
Bürgermeister Bernd Kielburger würdigte die Arbeit von Groß, Hannemann „und allen, die zur Feuerwehr gehören. Wir wissen, dass es große Herausforderungen in den 22 Jahren meiner Amtszeit gegeben hat, als die Schlagkraft der Männer und Frauen gefordert war.“ Die Gemeinde sei gehalten, all die Dinge zu begleiten und Unterstützung zu gewähren, wo es sein muss. „Die Gemeinde steht zu ihrer Feuerwehr.“
Einstimmig vergab der Gemeinderat die Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbauarbeiten zur Sanierung der Königsbacher Straße „In der Liss“ zum Angebotspreis von knapp 430000 Euro an eine Renninger Firma. Die Baumaßnahme soll Ende der Sommerferien begonnen und noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Bauamtsleiter Volke Völkle stellte das Konzept zur Sanierung von Feldwegen in beiden Ortsteilen vor mit einer Kostenschätzung von 182000 Euro. Dies könnte sich auf rund 200000 Euro erhöhen, wenn der Verbindungsweg zwischen der Neuen Brettener Straße und dem Kuchental mit einbezogen wird. Dort herrsche ebenfalls Handlungsbedarf, so Völkle. Annemarie Schöllkopf (CDU) machte deutlich, dass die Feldwege auch stark von Walkern, Joggern, Radlern und Wanderern benutzt werden und nicht allein der Landwirtschaft dienen.
Autor: Ulrike Faulhaber






