

Den Abendhimmel mit 28 Feuerwerksbildern zum Leuchten gebracht.
Rundherum zufrieden ist die Chorgemeinschaft „Eintracht“ Eisingen mit dem Verlauf der Jubiläumsfeiern zu ihrem 150-jährigen Bestehen. „Wir hatten viel Freude an den Veranstaltungen und unsere Gäste ebenso, wie die vielen positiven Rückmeldungen zeigen“, freute sich der Vorsitzende Hans-Peter Karst. „Die zwei Jahre der Planung und Vorbereitung haben sich wirklich gelohnt.“
Viele Hundert Besucher zog es auch zum Sommernachtsfest mit Musik-Feuerwerk in den Lindenhof in Eisingens Ortsmitte, der von der Chorgemeinschaft zu einem Festplatz umgestaltet worden war. Das große Jubiläumsfinale setzte dabei erneut Akzente. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, nicht nur den Gesang zu pflegen, sondern auch die örtliche Gemeinschaft und ihre Traditionen lebendig zu erhalten“, sagt Hans-Peter Karst. Dazu gehöre auch das gemeinsame Feiern an öffentlichen Plätzen im Ort. „Zugleich soll diese Feier mit musikalischem wie pyrotechnischem Feuerwerk ein Dankeschön an die Eisinger Bürger und die befreundeten Vereine sein, die unser Jubiläum sehr unterstützt haben und dadurch zu einem gelungenen Ereignis für den ganzen Ort haben werden lassen.“ Beim Musikfeuerwerk im Lindenhof gab es eine Premiere, auf die Hans-Peter Karst besonders stolz ist: Erstmals haben sich alle drei Eisinger Vereine, die sich der Instrumentalmusik widmen, zu einem gemeinsamen Konzert zusammengefunden, das in einem großen Auftritt des eigens für das Jubiläumsfest gebildeten Orchesters gipfelte.
Den Auftakt der Darbietungen machte der Eisinger Posaunenchor unter der Leitung von Ralf Kunzmann mit zeitgenössischer, geistlicher Musik und einer „Erinnerung an Mozart“. Superhits von den Sechzigern bis heute brachten die Musikfreunde Eisingen mit Orchesterleiter Gerhard Bauer zu Gehör. Der Musikverein, geleitet von Alexander Weber, spannte einen musikalischen Bogen von Westernhagen bis zum Florentiner Marsch. Das 80-köpfige Gemeinschaftsorchester, dirigiert von Bauer und Weber, eröffnete seinen Part mit Beethovens „Ode an die Freude“.
Für das große Feuerwerk zum Finale hatte Pyrotechniker Carol Braun 100 Kilogramm Sprengmaterial unweit des Lindenhofes in Position gebracht, um 28 Feuerwerksbilder an den Eisinger Nachthimmel zu zaubern. Abgestimmt auf die Musik, wurde das achtminütige Feuerwerk zu den Klängen eines „Pirates of the Caribbean“-Potpourris des Gemeinschaftsorchesters gezündet. Ein begeistertes Publikum applaudierte kräftig und sang mit beim „Badnerlied“, das das Musikfeuerwerk zum Jubiläum der Chorgemeinschaft beschloss.
Autor: MARTIN SCHOTT | EISINGEN



