
NEUENBÜRG/ENZKREIS. Ein schwerer Rückschlag für die Stadt Neuenbürg: In ihrem Kampf, die ehemalige Kreisstraße 11 und jetzige Gemeindestraße zwischen Straubenhardt-Schwann und der Eyachbrücke zur Landesstraße aufzustufen, muss die Kommune eine herbe Niederlage einstecken. In einem Schreiben des Regierungspräsidiums Karlsruhe an den FDP-Enzkreisabgeordneten Hans-Ulrich Rülke teilt Regierungspräsident Rudolf Kühner mit, dass die Straße keine Chance hat, Landesstraße zu werden.
Darauf weist Rülke in einer Pressemitteilung hin. „Aufgrund des im dortigen Bereich bereits vorhandenen engmaschigen Landesstraßennetzes sehen wir keine gesetzliche Grundlage, dieses Netz nochmal zu verengen,“ beschied Kühner.
Dagegen hält es der Regierungspräsident für denkbar, dass die Verbindung zur Kreisstraße aufgestuft werden könnte: „Wenn der Streckenabschnitt, wie in der vorgelegten Verkehrsuntersuchung vom November 2009, eine Verkehrsbelastung von etwa 3600 Fahrzeugen in 24 Stunden mit einem Schwerverkehranteil von 3,8 Prozent aufweist, wäre die Aufstufung zu einer Kreisstraße eine denkbare Konsequenz, wobei die Zuständigkeit hierfür beim Landkreis liegt.“ pm/kn



