

EISINGEN. Mit der schöpferischen Kraft ihrer Gemälde hat die Eisinger Künstlerin Marion Groetzki im Eisinger „Lindenhof“ tief beeindruckt. Die Ausstellungseröffnung machte den Auftakt zu den „Lindenhoftagen“, der Kulturwoche des Musikvereins Eisingen mit fünf Veranstaltungen.
Jürgen Kunzmann, Vorsitzender des Musikvereins, skizzierte die künstlerische Entwicklung der Malerin. Vitale Farbigkeit, Leuchtkraft und die Einbeziehung der Raumdimension auch in der Fläche sind Kennzeichen der Bilder Groetzkis, die von Kunstfreunden weit über ihren Heimatort Eisingen hinaus geschätzt werden. „Bilder von Marion Groetzki sind heute in ganz Deutschland, aber auch in Belgien, Italien, den USA und Kanada zu finden“, erklärte Kunzmann.
Die Liebe zur Malerei begleitet Groetzki schon ein Leben lang, zum eigenen künstlerischen Arbeiten fand sie vor acht Jahren. Aquarell-Kurse machten den Anfang, ihre gelungenen Bilder erregten schnell Aufmerksamkeit. Heute arbeitet Marion Groetzki vor allem mit kräftigen Acryl-Farben, die es auch erlauben, die von ihr bevorzugten größeren Bildformate zu gestalten. In Kombination mit einer raffinierten Spachteltechnik gelingen Groetzki plastische Effekte, die ihren Bildern eine besondere Räumlichkeit geben.
Unter den jetzt ausgestellten Werken, die alle in jüngster Zeit entstanden sind, findet sich auch eine Reihe mit afrikanischen Motiven. „Die Eindrücke von Afrika, die in die Bilder eingeflossen sind, trage ich seit meiner Hochzeitsreise vor 25 Jahren in mir“, verrät Marion Groetzki. Mit Ehemann Bernhard ging es damals zur Foto-Safari nach Kenia.
Die Ansicht grandioser Landschaften, die beeindruckende Tierwelt und die Begegnung mit stolzen Massai verarbeitet Marion Groetzki nun in ihren Bildern. Die Motive hatten lange geschlummert, die Bitte einer Freundin und Sammlerin, doch einmal „etwas afrikanisches“ für sie zu gestalten, hat dem neuen malerischen Themenfeld den Weg bereitet.
Die Ausstellung im Eisinger „Lindenhof“ in der Pforzheimer Straße 4 ist noch am Freitag, 19. Juni ab 18.30 Uhr und am Sonntag, 21. Juni ab 11 Uhr
geöffnet.
Autor: Martin Schott



