


Der Verein der Hundefreunde Niefern hat am Wochenende sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Mit einem Festbankett am Freitagabend starteten die Festivitäten, zu denen am Samstag ein internes Turnier im Turnierhundsport (THS) und ein bunter Abend im Vereinsheim gehörte, sowie am Sonntag ein Festprogramm.
Für Hundefreunde ist klar, das Wort Hundert enthält das Wort Hund. Dementsprechend wurde auch das Symbol zum 100. Jubiläum ohne Zahl gestaltet. Ein gezeichneter Hund und die fehlenden Buchstaben „-ert“ zierten beim Festbankett die Bühne des Nieferner Ameliussaals. Die Leutrumgarde Würm stimmte musikalisch in den Abend ein. Vorsitzender Klaus Schubert freute sich, unter den Gästen neben Bürgermeister Jürgen Kurz und den Pfarrern Mathias Götz und Bernd Walter auch Landtagsabgeordnete Viktoria Schmid begrüßen zu können. Schubert erinnerte an die Anfänge vor 100 Jahren. „Heute liegt das Augenmerk mehr auf dem Hund-Mensch-Team“, stellte er zu den aktuellen Angeboten des Vereins fest.
Bürgermeister Jürgen Kurz zitierte in seiner Begrüßungsrede Hildegard von Bingen: Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund. „Damit hat sie den Hundeliebhabern aus der Seele gesprochen“, stellte Kurz fest. Pfarrer Götz hatte im Alten Testament Stellen gefunden, an denen von Menschen fressenden Hunden die Rede ist. „Diese Vierbeiner sind ganz bestimmt nicht beim Verein der Hundefreunde ausgebildet und erzogen worden“, scherzte der evangelische Pfarrer. Pfarrer Walter stellte anhand einer Geschichte dar, dass Hunde, im Gegensatz zum Menschen keine Masken tragen. „Der Hund merkt gleich, hat der Mensch Angst oder meint er es ernst mit mir“, erklärte der katholische Pfarrer.
Im Laufe des Abends gratulierte Edmund Tschischka im Namen der Kreisgruppe, sowie Ursula Burkhard in Vertretung der örtlichen Vereine. Bauchredner Robby Dyx führte durch das Programm, ehe die Band „Lemons“ den Abend mit Musik ausklingen ließ. Am Samstag traten einige Vereinsmitglieder zum internen THS Turnier an. „Wir mussten eine Pause einlegen, sonst wäre alles weggeschwommen“, berichtete Vereinsvorstand Schubert über das wechselhafte Wetter. Am Sonntag riss der Himmel aber passend vor dem ökumenischen Gottesdienst auf dem Vereinsgelände auf. Zahlreiche Gäste kamen auch am Nachmittag auf die Waldschanze und genossen die kurzweiligen Hundevorführungen, die einen Einblick in die Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Vierbeiner gaben.
Autor: Claudia Keller




