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12.08.2011

IKG Steinig: Kämpfelbach als Unsicherheitsfaktor

Nachdem sich der Kämpfelbacher Gemeinderat bereits nichtöffentlich mit der Frage einer Beteiligung am interkommunalen Gewerbegebiet (IKG) auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim im Bereich Steinig beschäftigt hat, verspricht die Behandlung dieses Punktes in der öffentlichen Ratssitzung am 12. September Spannung: Die Entscheidung könnte auf der Kippe stehen, weil Kämpfelbach zunächst das Gebiet um das Ersinger Kreuz favorisiert hatte.

Die Bürgermeister von Eisingen, Roland Bauer, und von Neulingen, Michael Schmidt, würden bedauern, wenn Kämpfelbach abspringen würde. Ispringen hat bereits gepasst mit der am knappsten möglichen Entscheidung - nämlich einem Patt im Gemeinderat. Einer vom ersten Remchinger Bürgermeister-Stellvertreter Kurt Ebel ins Spiel gebrachten Beteiligung seiner Kommune stehen Eisingen, Kämpfelbach, Neulingen und Pforzheim offen gegenüber, obwohl der Remchinger Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon sich in dieser Frage noch bedeckt hält. Remchingen könnte eventuell dann noch auf den Zug IKG aufspringen, wenn Kämpfelbach abwinken sollte, was wiederum auch zu einem Ausstieg Eisingens führen würde. Eisingen hatte nämlich zur Bedingung gemacht, dass mindestens drei Enzkreis-Gemeinden sich bei der Stadt Pforzheim einklinken müssen. Bei einem Nein Kämpfelbachs bliebe folglich nur noch Neulingen übrig. Kn