

Enzkreis. Im Wald spazieren zu gehen, ist das Eine. Mit wachem Blick Details zu erkennen und sie richtig einordnen zu können, das Andere. Beim Gang durch den Staatswald bei Maulbronn schärfen der Leitende Forstdirektor Frieder Kurtz, Revierleiter Peter Pfitzer und Sachbearbeiter Ulrich Iwanowski die Sinne für all die Dinge, die dem Wanderer leicht entgehen können.
Die Führung durch den Staatsforst bei Maulbronn beginnt am Roßweiher. Offensichtlich wird dabei: Wald und Wasser gehören zusammen. Wie andere Seen im Naturpark verdankt er seine Entstehung der Tätigkeit der Maulbronner Mönche, die ihn für die Fischzucht angelegt haben. Bereits 1937/38 wurde das Gebiet unter Naturschutz gestellt, worauf die Mitarbeiter des Enzkreis-Forstamts ausdrücklich hinweisen.
Kurtz weist beim Waldbegang darauf hin, dass „die aktive Arbeit der Forstleute zum Erhalt und zur Förderung der Waldlebensräume“ extrem wichtig war. Angrenzend an den Rossweiher habe das Grabensystem der Mönche auf einer Länge von über drei Kilometern erhalten werden können und nicht zuletzt sei es auch gelungen, den Hohenacker See zu renaturieren.
Autor: Peter Marx | Enzkreis






