

Pforzheim/Enzkreis. Wegen „fahrlässiger Tötung“ und „fahrlässiger Körperverletzung“ in zwei Fällen musste sich ein 21-Jähriger vor dem Jugendschöffengericht Pforzheim verantworten. Er hatte im vergangenen Jahr das Auto gesteuert, das zwischen Eisingen und Pforzheim mit überhöhter Geschwidigkeit gegen einen Baum prallte. Bei diesem Unfall starb der 18-jährige Beifahrer. Von den beiden jungen Frauen auf der Rückbank erlitt eine schwere Verletzungen, die andere kam glimpflich davon. Der Unfallverursacher selbst wurde auch schwer verletzt.
Seinen damaligen Fahrstil beschrieb der Angeklagte selbst als „riskant und ohne Verantwortung“ und das wusste auch jeder im Dorf. „Er hatte eine extrem aggressive Fahrweise. Der Unfall war absehbar“, so einer der Zeugen. Richter Andreas Witulski verurteilte den Angeklagten zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und drei Monaten zur Bewährung. Erst in zwei Jahren darf er wieder einen Führerschein beantragen. Ob und wann er jemals wieder einen Führerschein bekomme, habe dann eine andere Behörde zu entscheiden, so der Richter.
Autor: Rainer Würth





Leserkommentare (10)
Mehr KommentareKlasse Herr Witulski...das ist endlich mal ein gerechtes und vernüntiges Urteil... leider hat die PZ vergessen zu erwähnen, das der Irre Fahrer, bekannt für seine Agressive Fahrweise eine 10. Freikarte fürs Freibad und 10 Kinogutscheine erhalten hat... mal sehen ob man für Ihn nicht auch noch ein Benefiz Spiel organisiert!!! Pfui... was dieses Urteil betrifft! Hoffentlich lassen sich das die Eltern des toten Jungen nicht gefallen und ziehen ihre eigenen Maßnahmen durch! mehr...
Zumal in Stein erzählt wird, der Fahrer hätte aus Jux während der Fahrt mehrfach den Schlüssel abgezogen - bis zuletzt dann in der Kurve wo es passierte das Lenkradschloss einrastete. mehr...
Keine Bewährung für Tote!!!! Es ist unglaublich in diesem Land. Jedes Gefühl für Gerechtigkeit ist weg. mehr...