
Enzkreis/Ispringen. Jetzt hat es uns doch noch erwischt: In den letzten beiden Januar-Tagen machte sich die sibirische Kälte auf den Weg zu uns. Die Temperaturen fielen in den Keller.
29 Tage im Januar waren sie über dem Nullpunkt geblieben, wie die Station des Deutschen Wetterdienstes auf dem Ispringer Schafhof festhielt. Beim Start in das neue Jahr war das noch ganz anders. An den ersten drei Tagen im Januar konnten wir uns bei elf bis 13 Grad noch über eine passable Wärme freuen.
Vor einem Jahr hatte uns die frostige Kälte ebenfalls genau beim Übergang in den Februar erwischt. Obwohl: Die klirrende Kälte können wir ganz gut verkraften – wenn wenigstens die Sonne scheint. Das Licht belebt uns: Einen kalten, aber hellen Tag können wir nach den vielen meist grauen Wintertagen doch genießen. Liebesgrüße aus Sibirien sind das jedoch nicht unbedingt, dem Hoch „Cooper“ sollten wir eher kühl begegnen – wir müssen doch ganz schön zittern in diesen Tagen. Die Ski-Freunde dagegen sind natürlich ganz aufgeregt – immerhin sind an den Skihängen wie in Kaltenbronn 15 Zentimeter hoch liegengeblieben. „Prima Klima“, sagen sie. Auch die Lift-Betreiber freuen sich nach der bisher lausigen Saison. Wir haben verstanden: Huch, im Januar und Februar ist doch tatsächlich noch Winter.
Autor: Ralf Steinert



