

Neuenbürg. Was haben die Archäologen nicht schon alles im Neuenbürger Boden entdeckt. Scherben, Schlacke und Reste von Rennöfen, mit denen die Kelten vor über 2500 Jahren Eisen verhüttet haben. Auch jetzt wieder im Grösseltal. Dort machte Finanzstaatssekretär Ingo Rust auf seiner viertägigen Denkmalreise Halt.
„Nur direkt vor Ort und am Objekt kann man so viel über die Herausforderungen von Denkmalschutz und Denkmalpflege erfahren“, sagt Rust Dabei will er den Dialog mit den lokalen Trägern und den in der Denkmalpflege engagierten Bürgern ausbauen, aber auch für den Denkmalschutz und die Denkmalpflege zu werben. Denn Rust weiß genau: Für Bauherren ist das oft ein lästiges Übel, wenn sie beim Umbau ihres Eigenheims Auflagen erhalten oder nach dem ersten Spatenstich im Untergrund auf historische Mauern oder Knochen stoßen.
Autor: Carolin Kraus | Neuenbürg




