

REMCHINGEN-WILFERDINGEN. Eine Menschentraube bildete sich am Wetteplatz in Wilferdingen bei der offiziellen Eröffnung der Kleiderstube. Mehr als 50 Menschen lauschten den Klängen des Posaunenchors Wilferdingen. Pfarrer Hans-Martin Griesinger sprach ein Gebet und gab den Segen für die Kleiderstube unter dem Mantel der Diakoniestation, nachdem Diakonie-Vorsitzender Karl-Heinz Stengel von der rasanten Umsetzung einer guten Idee mit viel Frauenpower erzählt hatte.
Mit der Kleiderstube wolle man ganz nah bei den Menschen sein. Diese Nähe ist auch für Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon wichtig, wie er betonte.
„Wir bieten Kleidermode für die ganze Familie an“, sagte Ulla Höfker, die zusammen mit Waltraud Hepp, Martina Bischof und Betina Frank die Kleiderstube betreut. Alter Krempel komme nicht ins Regal. Meist sei es Kleidung, die einfach nicht mehr passe. „Die Kleidung ist auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich“, so Höfker. Anfang Februar öffnete der Kleiderladen erstmals inoffiziell und schon nach zwei Stunden konnten die Damen die Flut der angelieferten Kleidung fast nicht mehr verstauen.
„Wir schauen jetzt schon nach noch mehr Raum“, sagte Stengel. Die Kleiderstube im ehemaligen Gasthaus Linde an der Nöttinger Straße 14 ist jeden Dienstag von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Autor: waltraud günther



