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Bei der Tagung des Gemeindetags mit dabei: Kreisvorsitzender Michael Schmidt aus Neulingen (vorne von rechts), Bürgermeisterin Birgit Förster (Niefern-Öschelbronn, Alt-Vizepräsident Jürgen Kurz und Nachfolger Michael Kessler.  Foto: Steinert
Bei der Tagung des Gemeindetags mit dabei: Kreisvorsitzender Michael Schmidt aus Neulingen (vorne von rechts), Bürgermeisterin Birgit Förster (Niefern-Öschelbronn, Alt-Vizepräsident Jürgen Kurz und Nachfolger Michael Kessler. Foto: Steinert
17.10.2016

Kommunen fordern mehr Geld für Asylaufgaben

Kreisvorsitzende der Bürgermeister aus Nordbaden diskutieren im Nieferner Rathaus über die Finanzprobleme bei der Flüchtlingsbetreuung.

Die nordbadischen Bürgermeister fordern von der Landesregierung mehr Geld für die Versorgung der Flüchtlinge, die hierbleiben können und für deren Betreuung nach der Erstaufnahme die Kommunen zuständig sind. Die Asylkrise sei für die Kommunen „noch auf viele Jahre hinaus eine große Herausforderung“, so der Tenor bei der Tagung der Kreisvorsitzenden der Bürgermeister im baden-württembergischen Gemeindetag im Nieferner Rathaus. Michael Kessler, Vizepräsident des Gemeindetags, hatte zu der Sitzung seinen Vorgänger Jürgen Kurz eingeladen. Der frühere Schultes von Niefern-Öschelbronn hatte sich rund drei Jahrzehnte lang im Gemeindetag engagiert und im Juni das Amt des Vizepräsidenten, das er seit 2002 innehatte, an den 57-jährigen Heddesheimer Rathauschef Kessler übergeben.

Nachdem das Land bei der Erstunterbringung der Geflüchteten einen Pakt mit den Landkreisen geschlossen hatten, machen sich Kessler und Kurz nun auch für ein Finanzbündnis der Regierungskoalition mit den Kommunen stark.

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