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Beeindruckt von den Arbeiten seiner Malschüler und von der Ausstellungräumlichkeit in der Winzerhalle zeigte sich der Leiter der Malschule Niebelsbach, Harald Kröner (Dritter von rechts), zusammen mit der Gruppe seiner Schüler. Ossmann
Beeindruckt von den Arbeiten seiner Malschüler und von der Ausstellungräumlichkeit in der Winzerhalle zeigte sich der Leiter der Malschule Niebelsbach, Harald Kröner (Dritter von rechts), zusammen mit der Gruppe seiner Schüler. Ossmann
16.10.2016

Kunstgenuss in historischer Kulisse

Kunstgenuss und Wein passen ebenso gut zusammen, wie eine Kunstausstellung in die Winzerhalle. Dies dachten sich auch die Kunstschaffenden der Malschule Niebelsbach und wählten zur Präsentation ihrer über 100 Aquarelle die Ellmendinger Winzerhalle als ganz besonderen Ausstellungort.

So präsentiert sich noch bis zum 18. November – jeweils mittwochs bis freitags von 14 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr – das ehemalige Keltergebäude als Kunsthalle. Gezeigt werden hier die Aquarellarbeiten einer Gruppe von zwölf Schülern der Niebelsbacher Malschule unter Leitung des Pforzheimer Künstlers Harald Kröner. Unter dem Motto „Standbild“ präsentieren sich die zahlreichen Gemälde als sogenannte „Stills“. Dabei wird ein bewegtes Bild, also eine Filmszene im Augenblick festgehalten und nach den Empfindungen des Malers als Aquarell wiedergegeben. Mit Blick darauf spannte bei der Eröffnung Harald Kröner den Bogen von der Landschaftsmalerei der Romantik zum aktuellen Ausstellungsthema. Auch damals seien Augenblicke eingefangen und als Gemälde wiedergegeben worden. Salopp bezeichnete er die damalige Landschaftsmalerei und Augenblickswiedergabe als „Handy der Romantik“. Auf diese Art auch humorvoll auf die Ausstellung eingestimmt, genossen die Besucher die Arbeiten der zwölf Malkünstler im Alter von 30 bis 70 Jahren.

Gerhard Fröhlich, der Sprecher der Gruppe, dankte Harald Kröner, der die 1990 von Angela Amon gegründete Malschule nun schon seit fünf Jahren leitet, für die immer wieder interessanten Themen und die Anleitung und Unterstützung bei der Umsetzung in künstlerische Arbeit. Auch für die Zurverfügungstellung der Winzerhalle bedankte er sich und unterstrich, dass nach dieser Premiere-Ausstellung in der Winzerhalle weitere folgen sollten, dann allerdings im Sommer.