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06.07.2008

Messerstecherei in Bretten - 20-Jähriger aus Wiernsheim lebensgefährlich verletzt

BRETTEN/WIERNSHEIM/MÜHLACKER. Nur mit viel Glück hat es in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einer Messerstecherei in Bretten keinen Toten gegeben. Zwei Personen aus Mühlacker und Wiernsheim wurden verletzt, darunter ein junger Mann so schwer, dass er in Lebensgefahr schwebte. Die Polizei sucht noch nach dem Täter.

Am Sonntag um 2.50 Uhr gingen nach bisherigen Ermittlungen vier junge Männer an der Bushaltestelle am Anwesen Bahnhofstraße 7 vorbei. Zu diesem Zeitpunkt saßen dort ein junger Mann und eine junge Frau auf der Bank. Zwischen der vierköpfigen Gruppe und dem jungen Mann kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, die in eine Schlägerei mündete.

Im Verlauf der Schlägerei verletzte der junge Mann dann zwei Personen aus der Gruppe mit Messerstichen. Nach der Tat flüchteten der junge Mann und die junge Frau vom Tatort.

Durch die Messerstiche erlitt ein 20-jähriger Mann aus Wiernsheim lebensgefährliche Verletzungen. Nach einer Notfallbehandlung in der Rechbergklinik konnte sein Zustand jedoch stabilisiert werden. Der zweite Verletzte, ein 19-jähriger Mann aus Mühlacker, hatte Glück und erlitt zwar Stichverletzungen, die jedoch nicht lebensgefährlich waren. Er konnte inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen.

Die Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ohne Erfolg. Der Messerstecher soll 20 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß sein. Er trägt kurz rasiertes Haar, eventuell eine Glatze. Die junge Frau, die mit ihm auf der Bank saß, soll etwa 18 Jahre alt sein und hatte ihr blondes Haar in einen Pferdeschwanz gebunden. Sie trug eine schwarze Stoffjacke und Jeans. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst telefonisch unter (0721)939-5555 entgegen.