

Mönsheim. Die Eröffnung einer zweiten Krippengruppe in Mönsheim rückt in greifbare Nähe. In einer früheren Gemeinderatssitzung hatte Bürgermeister Thomas Fritsch angedeutet, dass es dafür Gespräche mit der Firma Porsche gegeben habe. Das Unternehmen möchte zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Kinder von Porsche-Mitarbeitern Belegplätze in einer Ganztagskrippengruppe in Anspruch nehmen.
In der jüngsten Sitzung erklärte Bürgermeister Fritsch, dass das Vorhaben nun konkreter werde. Abstimmungsgespräche innerhalb der Firma Porsche habe es zwischenzeitlich gegeben, allerdings liege der Gemeinde bislang noch nichts schriftlich vor. „Die Firma Porsche wird sechs Plätze in der Tageskrippengruppe belegen“, erklärte Fritsch. „Den Betrag, der nicht über Elternbeiträge und Landeszuschuss gedeckt ist, wird die Firma Porsche zahlen.“ Die Gemeinde wird als Träger der Krippe die Verträge mit den Eltern abschließen und auch das entsprechende Personal einstellen. Nach Auskunft von Krippenleiterin Heike Golderer werden dafür drei Vollzeitkräfte benötigt.
Insgesamt zehn Plätze für die Kleinsten werden mit der neuen Krippengruppe geschaffen, von denen vier für Kinder aus Mönsheim zur Verfügung stehen werden. „Aufgrund unseres Angebotes werden uns die vier Plätze reichen“, stellte der Bürgermeister mit Blick auf das Gesamtangebot in der Gemeinde fest.
Der Vertrag mit Porsche soll zunächst bis Ende 2013 laufen und sich automatisch verlängern, wenn keiner der beiden Partner kündigt. Die Gemeinderatsmitglieder erkundigten sich, ob auch das Personal nur befristet eingestellt werden soll, was Bürgermeister Fritsch verneinte. „Beim derzeitigen Fachkräftemangel wird man froh sein, überhaupt Personal zu bekommen“, stellte er fest. Mit befristeten Arbeitsverträgen sah er noch schlechtere Aussichten, qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen.
Autor: Claudia Keller




