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08.04.2011

Mönsheimer Ortsumgehung löst heftige Debatte aus

MÖNSHEIM. Der Streit um die Ortsumgehung in Mönsheim spitzt sich zu: Bei der Begehung der möglichen Trasse mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz hatte ein Anwohner die Informationspolitik des Bürgermeisters kritisiert. Es sei bedenklich, wenn man als Anlieger nicht kontaktiert werde, meinte er. Auf diese Vorwürfe reagiert Bürgermeister Thomas Fritsch verblüfft.

Schon im Jahr 2006 seien die betroffenen Bürger benachrichtigt worden, stellt er klar. Rein planerisch habe sich seither nichts geändert, deshalb seien weitere Informationen überflüssig gewesen. Der Anwohner hält dennoch an seinen Vorwürfen fest. Damals seien die Bürger lediglich informiert worden, betont er - an einer Diskussion habe kein Interesse bestanden. Deshalb hätten die Betroffenen ihre Sorgen nicht äußern können. Die Gemeinde wird am Donnerstag, 14. April, ab 18.30 Uhr in der Alten Kelter über den Stand der Dinge informieren.