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Selbstgemachtes amerikanisches Gebäck präsentieren Frank Wadle und seine Frau Catherine Loomis. Fux
Selbstgemachtes amerikanisches Gebäck präsentieren Frank Wadle und seine Frau Catherine Loomis. Fux
17.10.2016

Neuhausener Bauernmarkt trifft auf amerikanische Leckereien

Neuhausen. Längst ist der Bauernmarkt in Neuhausen rund um die Scheune am Pfarrgarten nicht mehr wegzudenken, den die „Bürger im Biet“ auf die Beine stellen. Und immer wieder gibt es dort Neues zu entdecken. Erstmals präsentierte beispielsweise Catherine Loomis, die seit einem Jahr in Neuhausen lebt, ihr selbstgemachtes amerikanisches Gebäck.

Dazu zählen „Pumpkin Muffins“ (Kürbis-Muffins) oder „Chocolate Chip Cookies“ – Schokoladen-Chips-Kekse, aber auch Mint Brownies mit Pfefferminzgeschmack, Gebäck mit Erdnussbutter oder Ingwer. „Wir haben den Markt als Besucher entdeckt und beschlossen, nun selbst mitzumachen“, sagt die amerikanische Professorin, die von den Spezialitäten aus ihrem Heimatland ebenso begeistert ist wie ihr Mann Frank Wadle und die Besucher des Bauernmarkts.

Traditionen mit Leben gefüllt

Eine alte Tradition ließ auch der Obst- und Gartenbauverein Neuhausen aufleben, der zeigte, wie Kraut geschnitten wird. „Kraut machen war lange Zeit verpönt“, betonen Sonja Leicht und Maria Schädel. „Der Krauthobel stammt von meinem Schwiegervater“, sagt Leicht. An frühere Tage knüpfte ebenso die Feuerwehr Neuhausen an, die anlässlich des Bauernmarkts das kleine Feuerwehrmuseum am Wehrturm öffnete.

Alt ist auch das Handwerk des Korbmachers Helmut Körner aus Kieselbronn. Wer über den Markt schlenderte, der konnte den Einkaufskorb mit schönen, aber auch mit gesunden Produkten füllen. In den Korb wanderten Liköre, Blumen, Marmelade, Senf, Wurst, Eier, Kartoffeln, Honig, Öl, Filz-, Ton-, Näh- und Holzarbeiten, Obst und Gemüse, selbstgemachte Nudeln, Brot, Müsli, Schäferei-, Woll- sowie Ziegenmilchprodukte und vieles mehr. Zum Bauernmarkt gehörte auch die „Kleine Blasmusik“ aus Neuhausen, die für Unterhaltung sorgte.