nach oben
11.02.2011

Neulinger Firma mit Helikoptern und Pistenraupen bei Ski-WM im Einsatz

NEULINGEN-NUSSBAUM. Dass es bei der Übertragung der FIS Alpinen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen nicht zu technischen Ausrutschern kommt, dafür sorgt die VPT Veranstaltungs- und Produktionstechnik GmbH & Co. KG aus Neulingen-Nußbaum. Im Auftrag des örtlichen Organisationskomitees ist das Unternehmen an den Spielorten Kandahar (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Teamwettbewerb), Gudiberg (Slalom) und auf der Medalplaza im städtischen Kurpark tätig.

Der Aufwand ist gewaltig: Bereits am 9. November hatte die Firma VPT damit begonnen, das Material in die zum Teil nur schwer erreichbare Bergregion zu transportieren. Rund 150 Tonnen Material mussten vorzugsweise mit dem Helikopter sowie mit Allradfahrzeugen und Pistenraupen an die Einsatzstandorte transportiert werden.

Und wenn die Mega-Veranstaltung am 20. Februar beendet sein wird, ist für VPT noch lange nicht Schluss. Noch bis in die dritte April-Woche hinein wird es laut VPT-Geschäftsführer und Veranstaltungsmeister Matthias Quasthoff dauern, bis die Technik aus den Bergen wieder abgeräumt ist.

Die Spezialfirma aus Neulingen, die über viel Erfahrung bei der technischen Ausrüstung von großen Sportereignissen verfügt und beispielsweise 2008 die ZDF-Kulisse, eine chinesische Pagode, bei den Olympischen Spielen in Peking anfertigte, ist bei der Ski-WM mit insgesamt sechs Spezialisten vor Ort.

Rund 100 Reporter sitzen in den VPT-Kabinen an den Wettkampforten Kandahar und Gudiberg. Sechs mobile, gläserne TV-Studios ermöglichen weitere Übertragungen. 45 Kamerabauten und 100 Tageslichtlampen sorgen für exzellente Ausgangspositionen, um die Ski-WM optimal im Fernsehen zu präsentieren. In der Glitzerwelt des Schnees ist der technische Aufwand besonders hoch. Da muss die Ausleuchtung jedes Außenreporters perfekt sein. mar