

Wimsheim. Die Otto Wöhr Stiftung unterstützt Grundschulen in der Region. 25000 Euro kommen jährlich Kindern mit Förderbedarf zugute.
Auch die Anregung der Fantasie und das Erfinden kleiner Geschichten seien Bestandteil des Sprachförderunterrichts für Kinder mit Lese- oder Rechtschreibschwäche an der Grundschule in Wimsheim, erklärt Logopädin Rita Neumann.
Dieses Angebot für Schüler, die besondere Unterstützung benötigen, wird durch eine jährliche Spende der „Otto Wöhr Stiftung“ ermöglicht. Durch die Zuwendungen konnte in Wimsheim neben einer Hausaufgabenbetreuung für alle Klassenstufen auch ein Förderangebot für Kinder mit Rechenschwäche eingerichtet werden. Seit 2009 unterstützt die Unternehmerfamilie Wöhr aus Friolzheim vier Grundschulen in der näheren Umgebung mit einem jährlichen Budget von 25000 Euro.Die Fördergelder werden auf die Grundschulen Wimsheim, Mönsheim, Friolzheim und die Wilhelmschule in Ditzingen verteilt. Mehrmals im Jahr besuchen Otto und Gisela Wöhr die Schulen, schauen im Förderunterricht vorbei und informieren sich über den Fortschritt der Projekte.
„Wir bemühen uns, durch den Förderunterricht eine Grundlage für den weiteren Bildungsweg der Schüler zu schaffen. Das Konzept der Stiftung ist eine tolle Ergänzung zum regulären Unterricht“, sagt Gabriele Schellhammer, Rektorin der Grundschule Wimsheim. Besonders für Kinder mit Migrationshintergrund sei die Sprachförderung wichtig. Die Resonanz sei durchweg positiv. Auch in den kommenden Jahren wollen Otto und Gisela Wöhr förderbedürftigen Kindern finanziell weiter unter die Arme greifen.
Autor: Lisa Belle






