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17.10.2011

Partner im Arbeitskreis "Prävention in Schulen" kooperieren enger

PFORZHEIM/ENZKREIS Zahlreiche Kooperationspartner aus Pforzheim und dem Enzkreis bilden den Arbeitskreis "Prävention in Schulen". Nun rücken die Beratungsstellen noch enger zusammen. Zum einen soll der fachliche Austausch intensiviert werden. Doch es geht nicht nur um eine Art Qualitätszirkel.

In Zeiten knapper Kassen und gekürzter Budgets müssen sich die Beratungsbüros zur Decke strecken. Doppelstrukturen sollen vermieden werden und Service-Angebote müssen optimal aufeinander abgestimmt werden. Im Klartext heißt das: Nicht nur die präventiven Angebote als solche sollen sich bei den Nutzern als effizient erweisen, auch die Arbeit der Kooperationspartner im Arbeitskreis soll effizient aufeinander abgestimmt sein.

Dort arbeiten zusammen: die AG Drogen, pro familia, die AIDS-Hilfe Pforzheim und die AIDS-Beratung des Enzkreis-Gesundheitsamts, das Netzwerk looping, Lilith sowie die Enzkreis-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche. Jede dieser Einrichtungen verfügt über besondere Kernkompetenzen und spezifische Beratungsangebote. Diese Hilfen werden stark nachgefragt: von Schulen, Erziehungsberechtigten und nicht zuletzt den Jugendlichen. Wenn es um Alkohol- oder Beziehungsprobleme, gefährliche Essgewohnten oder fragwürdige Schönheitsideale: Viele Beratungsstellen sind heutzutage rasch und unkompliziert erreichbar: per Handy oder Mail.