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11.01.2011

Planer des Ausbaus der A8 stehen Rede und Antwort

ENZKREIS/NIEFERN. Die Fragen gehen nicht aus: Erneut erläuterten die Planer des Ausbaus der A8 im Enztal Anwohnern der Autobahn, wie der Lärmschutz aussieht. Auch heute stehen die Planer in Niefern Rede und Antwort.

Vor 50 Jahren war es noch ruhig an der Autobahn in Pforzheim und im Enztal. Schmunzelnd erzählt Heinrich Köhler aus dem Pforzheimer Stadtteil Eutingen die Geschichte, als seine Oma an der A 8 eine Wiese mähte, ein Autofahrer direkt bei ihr seine Fahrt auf der Autobahn stoppte, ihr die Sense aus der Hand nahm und das Gras vollends schnitt – mit den Worten, das sei für eine Frau eine zu harte Arbeit. Heute ist alles anders. Heute rollen täglich rund 90 000 Fahrzeuge über die Fernstraße, manchmal sind es auch schon 100 000. In 15 Jahren, wenn die A 8 sechsspurig ausgebaut sein wird, sind es wahrscheinlich schon 120 000 oder sogar 140 000 Autos. Kaum verwunderlich, dass die Anwohner aus Eutingen, Kieselbronn und Niefern-Öschelbronn einen guten Lärmschutz wollen. So ging Heinrich Köhler gestern nach Niefern in die Kirnbachhalle, um von den Straßenplanern des Landes aus erster Hand zu erfahren, wie die A8 modernisiert werden soll.

Oberbaurat Thomas Weick vom Regierungspräsidium (RP) in Karlsruhe und Ingenieur Arnd Heider standen in der Kirnbachhalle den Bürgern Rede und Antwort – in Einzelgesprächen. Rund 15 Anwohner hatten sich beim RP für die zweitägige Informationsveranstaltung angemeldet. rst