Tierquäler in der Region

Wer ist da auf meiner Weide? Neugierig verfolgt Stute Priska die Suche der Polizei. Äußerlich hat sie sich von der Attacke des Pferdeschänders wieder erholt. Foto: Schmid
Wer ist da auf meiner Weide? Neugierig verfolgt Stute Priska die Suche der Polizei. Äußerlich hat sie sich von der Attacke des Pferdeschänders wieder erholt. Foto: Schmid
31.07.2012

Polizei durchkämmt mit 21 Beamten Tierquäler-Tatorte

Keltern/Maulbronn/Sternenfels. .Bei einer großangelegten Suchaktion in Ställen und auf Koppeln in Keltern, Sternenfels und Maulbronn hat die Polizei nichts gefunden, was Hinweise auf den Stutenschänder gibt.

Unerschrocken geht die Araberstute auf die Männer und Frauen in den blauen Uniformen zu. Obwohl sie vor gut einer Woche eine offene Wunde im Genitalbereich erlitten hat, die sich die Fuchsstute von Reinhold Sponagel laut einem Tierarzt nicht durch einen Unfall zugezogen haben kann, ist Priska neugierig und zutraulich. Auch als am Dienstag 21 Beamte der Bruchsaler Bereitschaftspolizei Koppeln, Paddocks und Ställe am Seidehof in Maulbronn unter die Lupe nehmen. Immer auf der Suche nach Hinweisen, die sich mit dem Stutenschänder in Verbindung bringen lassen, der wohl mehrmals in der Region zugeschlagen hat (die PZ berichtete).

Innerhalb von sieben Stunden durchkämmten die Bereitschaftspolizisten mit Thorsten Dauer und Achim Heinrich von der eigens gegründeten Ermittlungsgruppe „Koppel“ bei der Polizeidirektion Pforzheim die Tatorte in Keltern, Maulbronn und Sternenfels. Ohne Erfolg. „Wir haben nichts Verdächtiges gefunden, was in Verbindung mit den Taten gebracht werden könnte“, sagt Dauer nach Abschluss der Suchaktion.