

Straubenhardt. Die Gerüchteküche brodelt. In Feldrennach soll ein Jugendlicher im Wald erfroren sein, flüstert man sich auf den Schulfluren zu. Stimmt nicht, sagte die Polizei am Dienstagmorgen.
Ein 20-Jähriger sei zwar in den vergangenen Tagen vermisst gemeldet worden. Der sei allerdings wieder aufgetaucht: lebend. Eine Leiche hat es in Feldrennach aber doch gegeben.
Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Jugendlichen, sondern um einen 61-jährigen Mann. Der Tote ist nach Polizeiangaben am Montagmorgen auf dem Gehweg in der Ottenhäuserstraße auf Höhe der Volksbank von einem Passanten gefunden worden und eines natürlichen Todes gestorben – vermutlich an den Folgen eines Herzinfarktes. In Neuenbürg dagegen wäre am Sonntagmorgen nach Polizeiangaben fast ein Mann erfroren. Ein Spaziergänger fand den 47-Jährigen gegen 9.20 Uhr mit gefrorenen Kleidern und Händen. Der Mann wurde von einem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht und schwebt nach Polizeiangaben noch immer in Lebensgefahr.
Autor: bsch



