

KELTERN. Eine groß angelegte Suchaktion hat nach Polizeiangaben das Verschwinden einer 26 Jahre alten Frau nach einer Veranstaltung in Weiler am frühen Sonntagmorgen ausgelöst. Die Frau war nach einem Streit mit ihrem Begleiter plötzlich verschwunden. Sie war weder über ihr Handy erreichbar, noch hatte sie sich wie verabredet bei Verwandten eingefunden.
Ermittlungen und Überprüfungen an diversen Anschriften, bei Taxibetrieben und Krankenhäusern verliefen negativ. Auch aufgrund der eisigen Außentemperaturen von minus 17 Grad (Thermometer des Bordcomputers eines Streifenwagens)wurde durch die Polizei eine intensive Suche nach der Vermissten durchgeführt. Zunächst suchten mehrere Streifen aus Neuenbürg und Pforzheim die Gemarkung Keltern ab. Schließlich beteiligten sich zwei Polizeihubschrauber aus Stuttgart und Söllingen an der Suche. Die Gesuchte klingelte schließlich um 7.45 Uhr bei einem Anwohner in Weiler. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes nahm sich eine Beamtin der Polizeihundestaffel der stark unterkühlten Frau an, führte Wärme bildende Maßnahmen (Erste Hilfe) durch und befragte die Frau . Diese musste wegen der Unterkühlung zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus verbracht werden. Nach bisherigem Erkenntnisstand hatte die Frau sich bei dem Streitgespräch stark erregt und sich dann in der Dunkelheit verirrt.




Leserkommentare (3)
Mehr Kommentare... wohl nicht intus negativ ... ?! mehr...
-17°C sind schon 'ne Hausnummer. Wahrscheinlich durch die Unterkühlung verwirrt. Das geht bei solchen Temperaturen schneller als man denkt. mehr...
Bei den Temperaturen nicht ungefährlich... Aber die gute ist 26 Jahre alt, kann kein Handy bedienen und weiß nicht, dass man auch an fremden Türen klingeln kann um seine Notsituation zu schildern... Wäre nur angemessen wenn sie den Einsatz wenigstens zum Teil bezahlen müsste. mehr...