

Birkenfeld/Enzkreis. Kreisverkehre sorgen in der Region normalerweise für Sicherheit. In Birkenfeld ärgern sich Anwohner über Autofahrer, die den dortigen Kreisel fast geradeaus durchfahren. Das sorge für Gefahr.
Es waren zwei Unfälle, die Anwohner des Birkenfelder Wohngebiets auf der „Sonne“ dazu brachten, ihrem Ärger Luft zu machen. Anfang Januar war im Morgenverkehr eine Schülerin am Sonnen-Kreisel von einem Auto erfasst worden und hatte sich Prellungen zugezogen, wie die Polizei bestätigt. Einige Woche später schepperte es zwischen zwei Fahrzeugen im Kreis. Anlass für einige Bürger, auf etwas hinzuweisen, das dort ihrer Erfahrung nach immer wieder zu gefährlichen Situationen führe: Autofahrer, die auf der Alten Pforzheimer Straße in Richtung Neuenbürg über den Kreis fahren, können dabei einen fast kerzengeraden Weg nehmen. Dazu müssen sie nur den eigentlich für den Schwerlastverkehr gedachten Pflasterstreifen nutzen. Das tun auch viele und passieren den Kreisverkehr im Grunde so, als wäre er gar nicht da. Ob das bei den Unfällen den Ausschlag gegeben hat, ist freilich offen.
Das entspreche auch seiner Erfahrung, sagt Birkenfelds Hauptamtsleiter Gerhard Bernard. „Wer von der Sonne her in den Kreisel fahren will, muss gewaltig aufpassen“, meint er. Allerdings: Am Kreisverkehr selbst liegt das aus seiner Sicht nicht. Das findet auch Oliver Müller, der Leiter des Verkehrsamts beim Enzkreis. In seinem Zuständigkeitsbereich liegen Kreisel wie derjenige an der Kreisstraße in Birkenfeld. Und die würden im Vergleich zu den früheren Kreuzungen in der Regel für Sicherheit sorgen. Kreisel außerhalb von Ortschaften könne man freilich idealer auf den Straßen platzieren. Nach einem persönlichen Blick auf die Situation in Birkenfeld fällt ihm auf, dass etliche Autofahrer etwas tun, das verboten sei. Der Pflasterstreifen sei eindeutig Lastwagen und Bussen vorbehalten. Und ohne das Schneiden der Kurve, würde der Kreisel eigentlich funktionieren. Er wolle erreichen, dass die Sicht für die Autofahrer von der Sonne her verbessert werde.
Autor: Alexander Heilemann






Leserkommentare (20)
Mehr KommentareWas soll das Lamento? In Schwann ist das absolut üblich, selbst unter den Augen der Polizei, was ich selbst beobachtete. mehr...
Das ist mal wieder typische deutsche Stadtplanung. Dort wo ein Stopschild gereicht hatte musste natuerlich mit viel Geld ein Kreisverkehr geschaffen werden. Aber wenn ich noch diesen Tipp geben darf: [url=http://www.blazing-star.biz/]hier klicken[/url][TABLE="width: 340"] [TR] [TD="width: 340"][/TD] [/TR] [/TABLE] mehr...
Anscheinend liegt es aber doch an der Planung und Gestaltung des Kreisverkehrs. Mini-Kreisverkehre und Kleine Kreisverkehre, kann man mit einer überfahrbaren Insel, für den Bus-und LKW-Verkehr, ausstatten. Diese kann aufgepflastert werden, damit sie zur Geschwindigkeitsreduzierung führt und der PKW-Verkehr, den Kreisel auch gut erkennt. Das heutige fahren in der erweiterten LKW-Spur, ist hinreichend bekannt und beschrieben. Weiter sollte ein Kreisverkehr auch immer kreisrund eingerichtet ...... mehr...