-8° Aktuelles Wetter
Sa, 04.02.2012
> Zum Wetter
Vorheriges Bild
Nächstes Bild
Aus voller Kehle  sangen rund 500 Menschen aus der Region im Schömberger Kurpark eineinhalb Stunden mit Gotthilf Fischer deutsche Volkslieder. Auf der vollen Kurhaus-Terrasse war kaum mehr ein Platz zu ergattern.
Aus voller Kehle sangen rund 1000 Menschen aus der Region im Schömberger Kurpark eineinhalb Stunden mit Gotthilf Fischer deutsche Volkslieder. Auf der vollen Kurhaus-Terrasse war kaum mehr ein Platz zu ergattern.
© Krauss
Befördert:  Für  Chorkönig Gotthilf Fischer ist Bettina Mettler ganz eindeutig eine Oberbürgermeisterin.
Befördert: Für Chorkönig Gotthilf Fischer ist Bettina Mettler ganz eindeutig eine Oberbürgermeisterin.
Vorheriges Bild
Nächstes Bild

Sangesglück: Gotthilf Fischer in Schömberg

SCHÖMBERG. Das Fazit nach eineinhalb Stunden Gesang mit Gotthilf Fischer war für Bürgermeisterin Bettina Mettler klar: „Singen macht glücklich“. Ein Blick in die etwa 1000 Gesichter rund um die Kur-Terrasse war Beweis genug.

Anzeige
Bildergalerie: Impressionen von der Eröffnung der Schömberger Glückswoche
IMG_0360.JPG IMG_0401.JPG IMG_0376.JPG

Kurz zuvor hatte der 82-jährige Entertainer auch während der Podiumsdiskussion im Kurhaus mit dem Psychologen Ulrich Giesekus, dem Philosophie-Professor Günther Bien, dem Betriebswirtschafts-Professor Karlheinz Ruckriegel, Schömbergs Touristik-Manager Till Weigl und Moderatorin Simone Langendörfer eine Möglichkeit des Glücks aufgezeigt: singen in der Gemeinschaft.

Zum Auftritt gleich Sonnenschein

Was dem Chorkönig vor vollen Stuhlreihen im großen Saal gelang, klappte auch rund um die Konzertmuschel im Kurpark tadellos. Sogar die zu Anfang des Eröffnungstages noch zögerliche Sonne, ließ sich blicken, kaum dass Fischer die Bühne betrat. Getreu dem Motto: „Mir schwätzet net lang, mir singet glei“, fackelte der Mann, der seit vielen Jahren die Massen bewegt, nicht lange. Er musste nur ein Lied mit der instrumentalen Begleitung vom Band anstimmen und auffordernd den Dirigenten-Arm heben, schon erklangen die Lieder aus Hunderten von Kehlen: „Horch, was kommt von draußen rein“, „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Das Wandern ist des Müllers Lust“.

Aber auch ganz ohne technische Hilfe, nur mit Gotthilf Fischers Einsatz-Vorgabe zeigten sich die Schömberger und ihre Gäste aus der Region in der Lage, den dreistimmigen Kanon „Es tönen die Lieder“ zu einem besonderen Klang- und Gemeinschafterlebnis zu machen.

Diese ganz eigene Atmosphäre schlug nicht nur die älteren singenden Besucher in den Bann. Immer wieder waren auch wippende Kinderfüße oder kleine klatschenden Hände zu sehen.

Die vierjährige Zoe aus der Schweiz etwa, die ihre Großeltern aus Althengstett nach Schömberg begleitet hatte, war vor der Bühne gar nicht mehr zu bremsen: Sie tanzte und sang fröhlich mit.

Begeistert nahmen zahlreiche Besucher zum Abschluss auch die Möglichkeit wahr, sich nach dem Auftritt mit dem Chorkönig fotografieren zu lassen oder ein Autogramm zu bekommen. Und Fischer erzählt: „Sagt eine Frau vorher zu mir, Herr Fischer heut habet sie mich glücklich g‘macht. Und ich frag ‚warum‘. Sagt sie zu mir: ‚Ja, heut hab ich sie lebig gesehen.“ Dieser Umstand und das Gemeinschaftserlebnis, so zeigte sich an diesem Mittag, bescherte zahlreichen Menschen in Schömberg wahre Glücksmomente.

Autor: PZ-REDAKTEURIN VIOLA KRAUSS

Weitere Artikel, Bilder und Videos zum Thema

Schriftgröße A A A
Artikel teilen
Anzeige
Anzeige
Top Adressen
Anzeige
Top Angebote
Anzeige
Regional Finder
Ispringen
Kämpfelbach
Eisingen
Königsbach-Stein
Remchingen
Keltern
Straubenhardt
Birkenfeld
Neuenbürg
Engelsbrand
Unterreichenbach
Schömberg
Neuhausen
Tiefenbronn
Heimsheim
Friolzheim
Wimsheim
Mönsheim
Wiernsheim
Wurmberg
Niefern-Öschelbronn
Kieselbronn
Neulingen
Ölbronn-Dürrn
Ötisheim
Mühlacker
Illingen
Maulbronn
Sternenfels
Knittlingen
Oberderdingen
Pforzheim
Umfrage
Sparkommissare nach Griechenland?
PZ-news auf Facebook
Webcam
Sa, 04.02.2012 05:41
Anzeige