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13.04.2011

Schnelles Internet in Neuhausen startet mit Verspätung

NEUHAUSEN. Das Warten auf ein schnelles Internet in Neuhausen und Schellbronn hat vorerst noch kein Ende. Den versprochenen Start-Termin Anfang April konnte die Telekom nicht einhalten. Die Einführung wird sich wohl bis Mai verschieben. Eigentlich hatte sich Rüdiger Schmidt aus Schellbronn schon gefreut: In der Nähe des Schellbronner Friedhofs wurde ein Verteilerkasten der Telekom aufgebaut – da werde die Datenübermittlung auch bei ihm endlich schneller gehen, hoffte er.

Aber obwohl der graue Kasten mittlerweile steht, hat sich nichts geändert. „Müssen wir die Hoffnungen auf ein schnelles Internet begraben“, fragt der EDV-Kaufmann in Anspielung auf den nahen Friedhof. Die Telekom konnte ihm bei seiner Frage bisher nicht weiterhelfen. Laut Bürgermeister Oliver Korz hat sich die Einführung des schnellen Internets lediglich verschoben. In dem Verteilerkasten befinde sich ein Knotenpunkt, ein sogenannter „outdoor dislam“. Ein weiterer Kasten wurde in der Nähe der Neuhausener Apotheke errichtet. Dort treffen Glasfaserkabel auf Kupferkabel – was eigentlich eine schnelle Datenübermittlung garantiert. Wie Matthias Gindele betont, sei die Telekom derzeit in der Dokumentations- und Testphase. Bis Mai sollen die Arbeiten beendet sein, so der Vorsitzende des Vereins für Gewerbetreibende, Selbständige und Landwirte (GSL). Er setzt sich seit langem dafür ein, dass Neuhausen und Schellbronn eine leistungsstarke Übertragungstechnologie erhalten. Das lange Warten auf ein schnelles Internet kennt man übrigens auch in Wurmberg. Dort sollte die schnelle Datenautobahn im vergangenen Mai starten. Wegen technische Probleme verschob sich Einführung jedoch bis Oktober.