



Trotz des schlechten Wetters lassen sich Gäste die Freude nicht verderben.
Das schlechte Wetter konnte ihnen das Glück nicht vermiesen: den zahlreichen Besuchern des ersten Tages der Schömberger Glückswoche. Ein orangenes Regencape reihte sich an das andere, als auf der Terrasse des Kurhauses das Fest offiziell eröffnet wurde. Denn die Touristik und Kur war vorbereitet und verteilte den Regenschutz kostenlos an die Gäste der Glückswoche. Die konnten so den ersten Auftritt der bhutanischen Tanzgruppe von der Royal Academy of Performing Arts (RAPA) zumindest halbwegs trocken genießen. Die königlichen Tänzer aus dem Himalaya mit ihren farbenprächtigen Kostümen starteten zunächst mit einem Willkommenstanz. „Die Maskentänzer haben in Bhutan eine spirituelle und religiöse Bedeutung“, übersetzte Kurmanager Till Weigl die Erklärungen des Generaldirektors der RAPA und leitete damit einen weiteren Tanz ein, Dieser solle die bösen Geister vertreiben. Es folgte der Tamshing Phagcham, der Schweinetanz. „Damit soll der Ort geehrt werden“, erläuterte Weigl. Der Weise Lingpa habe einmal nach einem Platz für ein Kloster gesucht. Ein magisches Schwein habe ihm dann den richtigen Ort für den Bau gezeigt.
Nach dem gelungenen Auftritt der Bhutaner eröffnete die Schömberger Bürgermeisterin Bettina Mettler die Glückswoche offiziell: „Wir wissen, dass man das Glück nicht verordnen kann“, richtete sie sich vor allem an die Schömberger Bürger. Aber man könne es lernen und üben, das Glas nicht halb leer, sondern halb voll zu sehen. Sie wünschte allen Besuchern der Glückswoche zum Abschluss ihrer Rede viele Begegnungen mit Freude und Glück und übergab das Mikrofon an „Die Schäfer“. Die Brettener brachten mit stimmungsvoller, deutscher Musik nicht nur die älteren Besucher schnell zum Mitsingen und Tanzen. Etwas abseits im Kurpark vergnügten sich derweil die kleinen Besucher. Sie durften im Streichelzoo des Teams Landschaftspflege Ziegen hautnah erleben.
Autor: BÄRBEL SCHIERLING | SCHÖMBERG



