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28.06.2011

Schulverpflegung in Schulen des Enzkreises wird günstiger

ENZKREIS Preisgünstiger wird für finanziell schwache Familien künftig die Schulverpflegung an den Sonderschulen des Enzkreises. Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind, mussten seit diesem Schuljahr 1,30 Euro, Familien mit Wohngeldzuschuss zwei Euro berappen. Künftig kostet das Mittagessen für diese Personengruppen nur noch ein Euro – den entsprechenden Kreistagsbeschluss im Juli vorausgesetzt.

Möglich wurde diese Preisreduzierung durch das neue Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung, wonach der Bund die Differenz zwischen dem Einkaufspreis des Essens (3,40 Euro) und dem Abgabepreis aus dem Topf der Kosten für Unterkunft nach dem Sozialgesetzbuch erstattet.

Allein: Die betroffenen Familien müssen einen entsprechenden Antrag beim Sozialamt stellen. Aus der Mitte des Kreistags-Ausschusses wurde der Kreisverwaltung angetragen, den betroffenen Familien zu einer so einfach wie möglichen Antragstellung zu verhelfen. Von der Neuregelung erwartet der Kreis indes sogar eine finanzielle Besserstellung von rund 14 000 Euro, weil nicht mehr die Kreisverwaltung, sondern der Bund die Essenspreis-Subvention finanziert. mediko