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23. März 2010

Spaziergänger findet Kadaver von Greifvögeln und Reihern

BIRKENFELD. Es war ein entsetzliches Bild, vor dem ein Spaziergänger am Montag an der Höhenstraße beim Umspannwerk der EnBW bei Birkenfeld stand: Sieben Vogelkadaver lagen dort im Straßengraben. Dem Zustand der toten Tiere nach zu schließen, müssen sie von Unbekannten schon einige Tage zuvor dorthin geworfen worden sein.

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Jedenfalls war für die Polizei nicht auf den ersten Blick klar, um welche Art von Vögeln es sich genau handelt und wie sie zu Tode gekommen sein könnten.

Das Veterinäramt des Enzkreises, das bei den Ermittlungen mitwirkt, spricht von vier Falken, einem Fischreiher und zwei weiteren Tieren. Die Tierkadaver werden heute an ein Untersuchungsamt überstellt, um sie zu sezieren und näheren Aufschluss über ihren Tod zu erhalten. Bis dahin sind die Hintergründe noch völlig offen.

Polizei wie Veterinäramt ordnen den Fall als sehr ungewöhnlich ein. In den Jahren 2004 bis 2006 hatten Naturschützer im östlichen Enzkreis den Verdacht geäußert, dass Unbekannte in Einzelfällen Greifvögel vergiftet haben könnten. Die Polizeihundeführerstaffel ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen. Sie können sich unter der Telefonnummer (0 72 31) 12 581-0 melden.  hei

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